2009.0 Errata

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Mandriva Linux 2009 Errata

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Einleitung

Diese Seite beinhaltet die Errata für Mandriva Linux 2009. Das bedeutet sie beinhaltet Information über bekannte Probleme mit Mandriva Linux und - falls vorhanden - wie man sie behebt, vermeidet oder umgeht. Du solltest dir auch die Release Notes ansehen, welche generelle Informationen zur Mandriva Linux 2009-Version enthält.

[bearbeiten] Errata früherer Mandriva Linux Versionen

Für frühere Versionen sind weitere Errata verfügbar:

[bearbeiten] Testkandidaten-Updates

Wenn ein Fehler in Mandriva Linux 2008 Spring erkannt wird, wird der Verantwortliche eventuell ein Paket erstellen, mit dem seiner Meinung nach der Fehler behoben wird und es in die Mandriva /main/testing-Quellen hoch laden, welche zum Testen möglicher Bugfixes gedacht sind. Diese Pakete können dann von Nutzern, die von dem Fehler betroffen sind und vom Mandriva Qualitätssicherungsteam getestet werden. Wenn sich bei den Tests herausstellt, dass das neue Paket das Problem löst und keine neuen verursacht, wird das Paket für alle Nutzer von Mandriva Linux 2008 Spring mittels MandrivaUpdate zur Verfügung gestellt.

Wenn du von einem Fehler betroffen bist, für den ein Testkandidat verfügbar ist, und du der Mandriva Linux-Community helfen möchtest, dann installiere dir das Paket. Vorher musst du dein System eventuell derart einstellen, das Mandrivas Paketverwalter die /main/testing-Repository mitbenutzt. Für weitere Anweisungen, schaue dir bitte Installieren und Löschen von Software (Backports und Testkandidaten) an.

Es gibt auch noch ein /contrib/testing-Repository, welches für den /contrib-Bereich die gleiche Aufgabe erfüllt (dennoch können wir nicht garantieren, das Fehler in /contrib-Paketen behoben werden; die Verantwortlichen entscheiden sich vielleicht das Problem selbst zu lösen). Wie du das Repository einstellst erfährst du auf der selben Seite.


[bearbeiten] Updates installieren

Updates für Pakete in den /main, /non-free und /contrib-Bereichen von Mandriva Linux kannst du über Mandriva Update installieren lassen, indem du im Mandriva Kontrollzentrum im Menü "Software verwalten" die Option "Aktualisieren des Systems" wählst. Wenn du es nicht abgeschaltet hast, wird dich aber auch "Mandriva Online" über verfügbare Updates informieren, in diesem Fall wird ein rotes Symbol mit einem Ausrufezeichen in der Kontrollleiste zu sehen sein.

[bearbeiten] Gelöste Probleme

Dieser Abschnitt handelt von durch Updates behobenen Fehlern und Problemen.

[bearbeiten] Der proprietäre NVIDIA Treiber funktioniert nicht mit kernel-server

Der proprietäre NVIDIA Treiber, der mit Mandriva Linux 2009 ausgeliefert wird, funktioniert nicht mit dem kernel-server Kernel. Von dem Problem waren Hauptsächlich Desktop Computer mit mehr als 4GB RAM betroffen, da kernel-server auf allen Systemen mit mehr als 4GB RAM installiert wird, um sicher zu stellen, dass der komplette RAM genutzt werden kann. Am 16. Oktober 2008 wurde eine aktualisierte Version des nvidia-current Pakets über die offiziellen Updatequellen veröffentlicht, nvidia-current-177.70-2.3mdv2009.0, welche das Problem aber behebt. Nutze MandrivaUpdate um das Paket runterzuladen und zu installieren.

[bearbeiten] Installationsprobleme

[bearbeiten] Probleme nach einem live-Upgrade von 2008 Spring auf 2009

Die neue Funktion des graphischen Live-Upgrades via MandrivaOnline Update Informationssystem wurde mit Mandriva Linux 2009 eingeführt um 2008 Spring auf 2009 aufzuwerten. Seit dem 10. Oktober 2008 bekamen 2008 Spring Nutzer eine Meldung zu sehen, dass eine neue Mandriva Version verfügbar sei und dass ein Upgrade gestartet werden kann. Nutzer die dieses System zum Aufwerten versucht haben zu nutzten, mussten vielleicht feststellen, dass das Upgrade nicht richtig funktioniert hat: bei ein Neustart in das vermeidlich aufgewertete System ist es eventuell unmöglich grafisch Anzumelden oder verschiedene Dinge funktionieren nicht oder fehlen ganz. Das kommt daher, dass das System nicht genug auf eventuelle Probleme, die während des Upgrades auftreten können, wie etwa überlastete Spiegelserver bei denen das Holen von Paketen fehlschlägt oder dass nicht genig Festplattenspeicher vorhanden ist um das Upgrade vollständig durch zuführen, vorbereitet wurde.

Wenn du von der Problematik betroffen sein solltest, könnte folgende Prozedur helfen. Drücke [STRG]+[ALT]+[F1] um in die Konsole zu wechseln. Melde dich als root an und führe folgendes Kommando aus:

urpmi --auto-update -v

Das sollte alle verbliebenen Pakete aufwerten. Wenn der Prozess unterbrochen wird, weil einige Paket wegen Problemen mit dem Spiegelserver oder Abhängigkeitsproblemen nicht aktualisiert werden können, starte den Befehl immer wieder, bis alle Pakete korrekt installiert wurden. Wenn das geschafft ist, führe reboot aus um das System neuzustarten. Das Upgrade sollte dann korrekt fertig gestellt worden sein.

Am 13. Oktober 2008 wurde die grafische Live-Upgrade Funktion zwischenzeitlich deaktiviert: Mandriva Linux 2008 Spring Nutzer werden nicht länger über die Upgrademöglichkeit informiert. Wir wollen die Zeit nutzen das System weiter zu verbessern und zu testen um den Upgradeprozess gegen diese Probleme abzusichern. Wenn diese Verbesserungen implementiert und zu unserer Zufriedenheit getestet wurden, wird das System reaktiviert und die dann gestarteten Upgrades sollten problemlos funktionieren.

[bearbeiten] Kernel Problem

[bearbeiten] Periodisches Einfrieren der grafischen Oberfläche

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #42833. Einige Nutzer von Mandriva Linux 2009 berichteten von einem Problem, der das System im grafischem Moduse periodisch einfrieren lässt. Wenn das passiert, ist es immer noch möglich mit der Tastenkombination [STRG]+[ALT]+[F1] in die Textkonsole zu wechseln. Der Fehler liegt im DRM Kernelmodul, welcher den grafischen X-Server in eine Endlosschleife bringt. Um festzustellen, dass es sich um dieses Problem handelt, durchsuche nach dem Einfrieren die X.org Logdatei /var/log/Xorg.0.log von der Konsole aus. Wenn folgende Zeilen zu finden sind, handelt es sich um dieses Problem:

[mi] EQ overflowing. The server is probably stuck in an infinite loop.
[mi] EQ overflowing. The server is probably stuck in an infinite loop.
[mi] EQ overflowing. The server is probably stuck in an infinite loop.

Um das Problem zu umgehen, wähle im Mandriva Linux 2009 Bootmenu den Eintrag linux-nonfb anstelle des Standard Eintrags. Diesen kannst du im Mandriva Bootmanager Konfigurationswerkzeug permanent als Standard einrchten. Starte dazu das Mandriva Control Center und wähle im Systemstart Reiter Bootmanager einrichten. Dadurch wird der Framebuffer ausgeschaltet, was auch bedeutet dass du nicht den grafischen Boot- und Shut-Down-Bildschrim sehen wirst.

[bearbeiten] Startvorgang stoppt an verschiedenen Punkten bis eine Taste gedrückt wird

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #44342. Auf verschiedenen System, inklusive des Sony Vaio PCG-GRT-815E, stoppt der Startvorgang an verschiedenen Punkten, bis eine Taste gedrückt wird. Wenn du bei jeder Pause eine Taste drückst, startet das System eventuell ohne Probleme.

Zur Zeit wird das Problem untersucht und eine Lösung wird vielleicht mit einem zukünftigen Kernelupdate gelöst. Eventuell hilft es in der Zwischenzeit, folgende Zeilen in die Datei /etc/modprobe.d/blacklist-mdv zu ergänzen:

blacklist thermal
blacklist processor

[bearbeiten] Fehlende Modulabhängigkeitsinformation erhöhen die Bootzeit

Ein kleiner Fehler im Kernel Paket in Mandriva Linux 2009 erhöht die Bootzeit ein wenig. Du kannst das umgehen, in dem du den Befehl depmod als root ausführst. Das sollte die Bootzeit um zwei bis drei Sekunden reduzieren. Dieser Fehler wird in allen weiteren, offiziellen Kernel Updates behoben sein.

Ein potentielles Fix wurde in die /main/testing Repositories hoch geladen: kernel-2.6.27.4-0.uc1mnb2. Wenn du beim Testen helfen willst, lies dir den oberen Abschnitt zu Testkandidaten Updates für weitere Anweisungen zum Einrichten der /main/testing Repositories durch. Folge den Anweisungen und installiere dir das aktualisierte Kernel Paket. Stelle sicher, dass du die für deine Hardware entsprechende Kernel Variante (desktop, desktop586 oder server) installierst - der uname -r Befehl verrät dir welche Variante zur Zeit genutzt wird - und installier zusätzlich das passende -devel Paket des Kernels; ansonsten werden extern kompilierte Module (wie etwa die proprietäre Treiber für ATI und NVIDIA Grafikkarten) nicht mehr funktionieren.

[bearbeiten] VMware Installation schlägt wegen falscher GCC Version zum Kompilieren des Kernel fehl

Die i586 Version von Mandriva Linux 2009 wurde der Kernel mit einer früheren GCC Version als der in der finalen Version mitgelieferteren gebaut, so dass VMware bei der Installation in Mandriva Linux 2009 (eventuell auch weitere Anwendungen von Drittanbietern die Kernelmodule verwenden) keine Kernelmodule erzeugen kann. Bitte beachte, dass es nur darum geht VMware Anwendungen in Mandriva Linux 2009 zu installieren und nicht Mandriva Linux 2009 als VMware Gast zu installieren. Das wird mit einem offiziellem Kernelupdate behoben werden.

Ein potentielles Fix wurde in die /main/testing Repositories hoch geladen: kernel-2.6.27.4-0.uc1mnb2. Wenn du beim Testen helfen willst, lies dir den oberen Abschnitt zu Testkandidaten Updates für weitere Anweisungen zum Einrichten der /main/testing Repositories durch. Folge den Anweisungen und installiere dir das aktualisierte Kernel Paket. Stelle sicher, dass du die für deine Hardware entsprechende Kernel Variante (desktop, desktop586 oder server) installierst - der uname -r Befehl verrät dir welche Variante zur Zeit genutzt wird - und installier zusätzlich das passende -devel Paket des Kernels; ansonsten werden extern kompilierte Module (wie etwa die proprietäre Treiber für ATI und NVIDIA Grafikkarten) nicht mehr funktionieren.

[bearbeiten] Hardware Probleme

[bearbeiten] Eee Systeme fahren nicht richtig runter

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #44752. Einige Nutzer berichteten, dass Eee Systeme inklusive des neusten 701 Modells, nicht richtig runter fahren. Der Shutdown-Prozess verläuft soweit problemlos, endet dann aber mit einem schwarzen Schirm, doch die Power-LED und das System schalten sich wahrscheinlich nicht ab. Um das zu verhindern, schreibe folgende Zeile am Anfang der Datei /etc/init.d/halt:

rmmod snd-hda-intel

Wir arbeiten daran eine Lösung zu finden, so dass es mit einem offiziellem Kernel-Update behoben sein wird.

[bearbeiten] Kabelloses Netzwerk funktioniert nicht nach dem Ab- und Anschalten mit [FN]+[F2] auf Eee Modellen

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #43332. Wegen eines Fehlers im Kernel, funktioniert der Wireless-Netzwerkchip im der meisten Eee Modelle nicht mehr, wenn er über [FN]+[F2] ab- und angestellt wird. Es wird zwar korrekt ab- und wieder angeschalten aber ist nicht mehr in der Lage sich mit dem Accesspoint zu verbinden oder Daten zu verschicken. Das Problem lässt sich aber umgehen, in dem du folgende Zeile in die Datei /etc/modprobe.conf aufnimmst:

options pciehp pciehp_force=1

Nach einem Neustart sollte das Ab- und Anschalten des WLAN-Adapters problemlos funktionieren sollte. Da nun eine potentielle Lösung für das Problem gefunden wurde, wird es wahrscheinlich mit einem offiziellem Update behoben werden.

[bearbeiten] Marvell 88SE6121 SATA Kontroller funktioniert nicht

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #43975. Einige Nutzer berichteten, dass Mandriva Linux 2009 nicht mit dem Marvell 88SE6121 SATA Kontroller arbeiten kann, welcher auf verschiedenen Mainboards wie dem Asus P5E3 und dem MSI P965Neo-F V2 verbaut ist. Wenn dein optisches Laufwerk oder deine Festplatte auf die du installieren möchtest an diesem Kontroller angeschlossen ist, wird sich Mandriva nicht installieren lassen.

Wenn du die für die Installation nötigen Geräte an einen anderen Kontroller anschließen kannst und nicht (für die Installation) nötige Geräte an den Marvell Kontoller anschließt, kannst du das Problem umgehen und auf die Geräte nach dem hinzufügen der folgenden Zeile zur /etc/modprobe.preload zugreifen:

pata_marvell

Falls du diese Möglichkeit nicht hast, kannst du eventuell das Problem lösen in dem du versuchst die BIOS Einstellungen bezüglich des Kontrollers zu ändern, vor allem Einstellungen die AHCI betreffen. Das Problem bedarf weitere Untersuchen und eventuell werden demnächst weitere konkrete Übergangslösungen verfügbar sein. Bitte prüfe das von Zeit zu Zeit.

[bearbeiten] Gelegentliche Pausen während der Verwendung von 3D beschleunigten Anwendungen mit NVIDIA Hardware

Siehe auch diesen NVNews Diskussionesthread. Ein Fehler im proprietären NVIDIA Treiber kann während der Verwendung von 3D-Anwendungen gelegentlich kurze Pausen verursachen, wenn der Kernel Zusatz PAT Attribute (X86_PAT) eingeschaltet und unterstützt sind. Diese Option ist in Mandriva standardmäßig eingeschaltet, so dass dieser Fehler auf allen Rechnern auftritt, dessen Prozessor PAT Attribute unterstützt. Wenn du von diesem Fehler betroffen bist, hilft es den Kernelparameter nopat zu ergänzen. Du kannst Mandrivas Bootkonfigurator drakboot nutzen, um den Kernelparameter hinzu zufügen. Du findest es im Mandriva Control Center in der Systemstart Sektion, mit dem Namen Bootmanager einrichten.

[bearbeiten] Kontinuierliches, lautes Geräusch von der Sound-Karte

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #44703. Mehrere Nutzer berichteten, dass sobald der Sound-Treiber in Mandriva Linux 2009 geladen wird, permanent ein lautes unangenehmes Geräusch über die System-Lautsprecher bzw. Kopfhörer zu hören ist. Das kann aber unterbunden werden. Starte einen Mixer wie kmix oder alsamixer und schalte den Analog Loopback Kanal aus.

[bearbeiten] Kein Sound mit verschiedenen snd-hda-intel-basierten Audiogeräten

Siehe Image:bug_small.png Bug #44855 und Image:bug_small.png Bug #44727. Wegen Veränderungen am Treiber, funktioniert die Audiowiedergabe bei einigen Intel HDA Codec basierten Audiogeräten in Mandriva Linux 2009 nicht, obwohl es in früheren Mandriva Versionen funktionierte. Die Tatsache, dass er dutzende leicht unterschiedliche verbaute Hardware des Intel HDA Codecs gibt (wobei nur einige von dem Problem betroffen sind), die alle vom gleichen Treiber unterstützt werden, macht die Sache zusätzlich kompliziert. Wenn du ein Intel HDA Code basiertes Audiogerät besitzt und der Sound bei dir nicht funktioniert, versuche auf den Testkandidaten zu aktualisieren und schau ob das Problem damit gelöst ist.

Ein potentielles Fix wurde in die /main/testing Repositories hoch geladen: kernel-2.6.27.4-0.uc1mnb2. Wenn du beim Testen helfen willst, lies dir den oberen Abschnitt zu Testkandidaten Updates für weitere Anweisungen zum Einrichten der /main/testing Repositories durch. Folge den Anweisungen und installiere dir das aktualisierte Kernel Paket. Stelle sicher, dass du die für deine Hardware entsprechende Kernel Variante (desktop, desktop586 oder server) installierst - der uname -r Befehl verrät dir welche Variante zur Zeit genutzt wird - und installier zusätzlich das passende -devel Paket des Kernels; ansonsten werden extern kompilierte Module (wie etwa die proprietäre Treiber für ATI und NVIDIA Grafikkarten) nicht mehr funktionieren.

[bearbeiten] langsames Ansprechen des Internet (vor allem beim Surfen)

[bearbeiten] IPv6 Problem

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #27070. Ein bekanntes Problem aller Linux Distributionen die IPv6 Netzwerke aktiviert haben (der neue Standard für Netzwerkaddressierung mit längerem hexadezimalen Adressdormat um eine größere Anzahl möglicher Adressen zu gewährleisten. Der alte Standard ist IPv4, was 4 Gruppen mit jeweils 3 Ziffern für ein dezimales Adressformat bereitstellt z.B. 216.105.167.65). Einige Systeme und Netzwerke können jedoch nicht gut umgehen, dass bei dir IPv6 aktiviert ist. Falls du also lange Antwortzeiten - besonders beim Surfen - bemerkst und keinen anderen Grund dafür findest, solltest du probieren IPv6 aus zu schalten. Um das zu tun, musst du die Datei /etc/modprobe.conf bearbeiten. Ergänze folgende Zeile und starte deinen Rechner neu:

install ipv6 /bin/true

[bearbeiten] TCP window scaling

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #27073. Falls damit dein Problem nicht behoben wurde, gibt es eine weiter Möglichkeit. Die meisten Linux Distributionen, so auch Mandriva, aktivieren eine Kernelfunktion namens TCP Window Scaling. Das ist eine sehr nützliche Funktion um die Geschwindigkeit bei Transfers über Verbindungen mit hoher Bandbreite zu erhöhen. Jedoch gab es eine Änderung der Standardeinstellung für TCP Window Scaling beim Kernel 2.6.17, was bei einigen Nutzer auf bestimmten Seiten sehr langsames Internet zu verursachen scheint. Um herauszufinden ob bei dir TCP Window Scaling das Problem ist, kannst du es mit folgendem Kommando abschalten:

sysctl -w net.ipv4.tcp_window_scaling=0

Wenn damit den Problem gelöst ist, kannst du die Änderung bleibend einstellen, durch hinzufügen dieser Zeile in die Datei /etc/sysctl.conf:

net.ipv4.tcp_window_scaling=0

Das wird bei jedem Neustarten TCP Window Scaling deaktivieren. Wenns du Verbindungen mit sehr hoher Bandbreite nutzt - weil du beispielsweise regelmäßig große Dateien über ein lokales 100Mbit oder 1GBit Netzwerke verschickst - wirst du vielleicht feststellen, dass TCP Window Scaling abzuschalten deine Verbindung etwas ausbremst. In diesem Fall kannst du probieren die Standardeinstellungen der vor-2.6.17 Kernel wiederherzustellen, als TCP Window Scaling komplett abzuschalten. Um das zu tun musst du folgende Zeile anstelle (nicht ergänzend) der oben genannten zur /etc/syctl.conf hinzufügen:

net.ipv4.tcp_rmem=4096 87380 174760

Das wird die Standardeinstellungen bei jedem Neustart ändern.

[bearbeiten] TCP Timestamps

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #43372. Vor der Kernelversion 2.6.27 hat der Kernel aufgrund eines Fehlers das Timestamp Feld im TCP Paket nicht beinhaltet. Der Fehler wurde behoben und der Kernel 2.6.27 (und alle weiteren) beinhaltet dieses Feld. Beim Einfügen des Feldes, wurde jedoch auch die Reinfolge der TCP Kopffelder verändert. Es scheint so, dass einige Netzwerk Hardware (besondern Router), die Felder aber in einer bestimmten Reihenfolge erwartet und nicht funktioniert, wenn dem nicht so ist. Wenn deine Netzwerkverbindung richtig konfiguriert zu sein scheint aber das Internet nicht richtig funktioniert, liegt es vielleicht daran. Versuch Timestamps zu deaktivieren, in dem du folgenden Befehl als root ausführst:

sysctl -w net.ipv4.tcp_timestamps=0

Wenn das dein Problem behebt und du einen Router besitzt, ist der Fehler vielleicht dort zu suchen: prüfe ob ein Firmware Update verfügbar ist. Falls keins verfügbar ist oder aber das Problem nicht behebt, kontaktiere den Router-Hersteller. Wenn du keinen Router hast oder das Problem auch besteht, wenn du den Router umgehst liegt es wahrscheinlich an deinem Internet Provider oder dahinter. Um die Änderungen beizubehalten, ergänze folgende Zeile zur /etc/sysctl.conf:

net.ipv4.tcp_timestamps=0

Ein potentielles Fix wurde in die /main/testing Repositories hoch geladen: kernel-2.6.27.4-0.uc1mnb2. Wenn du beim Testen helfen willst, lies dir den oberen Abschnitt zu Testkandidaten Updates für weitere Anweisungen zum Einrichten der /main/testing Repositories durch. Folge den Anweisungen und installiere dir das aktualisierte Kernel Paket. Stelle sicher, dass du die für deine Hardware entsprechende Kernel Variante (desktop, desktop586 oder server) installierst - der uname -r Befehl verrät dir welche Variante zur Zeit genutzt wird - und installier zusätzlich das passende -devel Paket des Kernels; ansonsten werden extern kompilierte Module (wie etwa die proprietäre Treiber für ATI und NVIDIA Grafikkarten) nicht mehr funktionieren.


[bearbeiten] Langsames Netzwerkverhalten mit Realtek Wireless Internet Adaptern (beim Verwenden des rt2500pci Treibers)

Sie auch Image:bug_small.png Bug #42180. Es wurde berichtet, das Realtek Wireless Adapter, die den rt2500pci Treiber nutzen, sich mit einer sehr langsamen Geschwindigkeit verbinden. Um das zu beheben, musst du die Karte im Mandriva Netzwerkassistenten (im Mandriva Control Center) erneut konfigurieren. Während der Konfiguration findest du ein Feld zur Eingabe von "iwconfig Befehl extra Argument". In diesem Feld gibst du bitte folgendes ein:

rate 54M

Damit sollte von nun an die Verbindung mit voller Geschwindigkeit arbeiten.

[bearbeiten] Software Probleme

[bearbeiten] Drucker Konfigurationswerkzeug ist bei der One Edition nicht installiert

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #43635. Das neue Drucker Konfigurationswerkezug, system-config-printer, ist in der One Edition von Mandriva Linux 2009 nicht standardmäßig installiert. Das bedeutet, dass es auch keine Option zum Konfigurieren des Drucker im Mandriva Control Center gibt. Um das zu lösen, nutze einfach den Mandriva Softwaremanager um das system-config-printer Paket zu installieren. Danach ist das Drucker Konfigurationswerkzeug über den Hardware Reiter in Mandriva Control Center erreichbar.

[bearbeiten] One Edition kann grafischen Desktop nicht starten (xorg.conf nicht erstellt)

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #43870. Mehrere Nutzer meldeten, dass die One Edition von Mandriva Linux 2009 während des Startvorgangs keine /etc/X11/xorg.conf erstellen kann.

Das kann zu verschiedenen möglichen Szenarien führen. X.org wird versuchen die Grafikkarte automatischen zu erkennen und den geeigneten Treiber zu laden. Mit etwas Glück funktioniert das auch und du wirst nichts von dem Problem mit kriegen.

Wenn die X.org Auto-Konfiguration fehlschlägt, kann auch die grafische Oberfläche nicht starten. In diesem Fall, wird die One zum text-basiertem Login-Screen starten. Wenn du sicher stellen willst, dass es sich um diese Problem handelt, prüfe einfach ob die Datei /etc/X11/xorg.conf existiert oder nicht.

Im schlimmsten Fall wird die X.org Autokonfiguration einen geeigneten Treiber finden aber wegen Konflikten mit dem Framebuffer System nicht funktionieren und offensichtlich nicht richtig starten: ein schwarzer Bildschirm mit einem blickendem Cursor in der rechten oberen Ecke. Wenn du dich in dieser Situation befinden solltest, gibt es zwei Lösungsansätze. Du kannst neustarten und zum Booten den Textmodus anstelle des Grafikmodus nutzen - diese Option ist im Bootmenü der One nach dem Drücken von [F3] verfügbar. Das sollte zu einem erfolgreichen Start führen, obwohl sehr wahrscheinlich der für deine Hardware beste Treiber nicht genutzt wird. Danach kannst du, wenn du willst, das Werkzeug für die Einrichtung des grafischen Servers im Mandriva Control Center starten um eine /etc/X11/xorg.conf zu erstellen; das solltest du machen, wenn du vorhast Mandriva One permanent zu installieren. Wenn du also eine /etc/X11/xorg.conf erstellt hast und das System installierst, sollte der Fehler nicht mehr auftreten.

Alternativ kannst du, wenn du den schwarzen Bildschirm siehst, [ALT]+[F2] drücken um zur Text-Konsole zu wechseln. Du kannst dich dort als root anmelden (kein Passwort) und drakx11 starten. Akzeptiere alle Standardeinstellungen des Programms und beende es. Führe dann das Kommando service -f dm aus und der grafische Desktop sollte korrekt starten. Wenn du die One danach auf die Festplatte installierst, sollte der Fehler beim Starten nicht wieder auftreten. Jedoch wird das Problem bei jedem Start der One LiveCD auftreten.

Wenn du wissen möchtest, dass es sich bei deinem Problem um das hier beschriebene handelt, prüfe einfach ob die Datei /etc/X11/xorg.conf existiert.

[bearbeiten] Verschlüsselte Partitionen werden während des Startvorgangs nicht eingehängt

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #44464. Wenn du die neue Funktion von diskdrake nutzt, verschlüsselte Partitionen zu erstellen und lässt sie während des Startvorgangs einhängen (oder es sind Systempartitionen), wirst du vielleicht bemerken, dass du während des Startvorgangs nicht den Passphrase eingeben musst und die Partition nicht eingebunden wird. Wenn es sich um eine Systempartition handelt, wird das System nicht starten können. Das liegt an der fehlenden Unterstützung für cryptsetup, des neuen grafischen Initialisationssystem, splashy. Deshalb raten wir dringlichst davon ab jegliche Systempartition mit dem Mandriva-Werkzeug zu verschlüsseln. Systempartition sind Partitionen die einen der folgenden Verzeichnisse enthält:

bin/
boot/
dev/
etc/
home/
lib/
media/
mnt/
opt/
root/
sbin/
tmp/
usr/
var/

Bisher gibt es keine verlässliche Übergangslösung. Wir arbeiten daran, das Problem mit einem offiziellen Update so schnell wie möglich zu beheben. Wenn das geschehen ist, kannst du ein System mit verschlüsselten Partitionen installieren und ohne Probleme starten, wenn du nach der Installation alle offiziellen Updates installierst. Wenn du das nicht tust, wird das Problem wie oben beschrieben erscheinen.


[bearbeiten] Mandrivas Netzwerk Konfigurationswerkzeug stellt beim Konfigurieren einer Drahtlosenverbindung keine Liste der verfügbaren drahtlosen Netzwerke dar

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #43613. Mandriva Assistent zum erstellen einer Drahtlosenverbindung, drakconnect, stellt vielleicht keine Liste der verfügbaren Accesspoints dar. Das Fenster zur Darstellung dieser Liste bleibt einfach leer.

Eventuell löst sich das Problem, wenn man eine oder zwei Minuten wartet; falls der Adapter in der Lage ist sich mit einem Netzwerk zu verbinden wird er es tun und du wirst in der Lage sein den Weiter Knopf zu drücken und mit der Konfiguration fort zufahren. Es könnte auch möglich sein die Konfiguration in Mandriva Netzwerk Konfigurationswerkzeug, draknetcenter, zu beenden. Falls diese Zwischenlösung bei dir nicht funktionieren sollte, starte drakconnect direkt aus der Konsole, mit folgendem Befehl:

DISPLAY="" drakconnect

Das wird die text-basierte Konsololen-Version des Werkzeugs. Diese Version ist nicht von dem Fehler betroffen und du kannst deine Schnittstelle erfolgreich konfigurieren.

Das Problem wird derzeit untersucht und eventuell mit einem kommenden offiziellen Updates behandelt.

[bearbeiten] Mandriva Netzwerk Konfigurationswerkzeug kann keine Broadcom WLAN-Adapter mit dem nativen Treiber einrichten

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #44740. Wenn in deinem System ein Broadcom WLAN-Aapter verbaut ist, wirst du ihn nicht mit Mandrivas Netzwerk Konfigurationswerkzeug mit dem nativen Treiber (welcher standardmäßig gewählt wird) einzurichten. Das kommt daher, dass der Treiber nicht ohne eine extra Firmware funktioniert, welche erst von einem Treiber extrahiert werden muss (wie hier beschrieben), jedoch verhindert ein Fehler, dass bei dem Schritt danach gefragt wird und die Firmware extrahiert wird.

Als Übergangslösung musst du die Firmware manuell entpacken. Dazu musst du die Treiberdatei (mit dem Namen broadcom-wl-4.150.10.5.tar.bz2) wie in den Release Noten beschrieben erst runterladen. Entpacke das Archiv an einer günstigen Stelle, wechsle in den Ordner und führe folgenden Befehl als root aus:

b43-fwcutter -w /lib/firmware driver/wl_apsta_mimo.o

Das wird die benötigte Firmware an die erforderte Stelle entpacken. Danach kannst du mit Mandrivas Netzwerk Konfigurationsassitenten deinen Adapter korrekt einrichten (bitte beachte aber auch den anderen Errata Eintrag die vorher abgearbeitet werden müssen).

Eine Schritt-für-Schritt Anleitung findest du auf dieser Seite.

[bearbeiten] Mandrivas Netzwerk Konfigurationswerkzeug kann Verschlüsselungen nicht korrekt handhaben, wenn Sonderzeichen enthalten sind

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #40065. Das Mandriva Netzwerk Konfigurationsprogramm kann verschlüsselte Passphrases für kabellose Netzwerke nicht richtig handhaben, wenn Sonderzeichen wie !, @, #, $, ', ", =, oder % enthalten sind. Du kannst aber das Passwort einfach ändern, so dass diese Zeichen nicht enthalten sind. Wenn das für dich nicht in Frage kommt, kannst du die entspreche Konfigurationsdatei bearbeiten, dass die korrekten Zeichen enthalten sind. Für den Standard Accesspoint deiner Netzwerkschnittstelle , editiere die Datei /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-interface - also für die Schnittstelle wlan0, editieren die Datei /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-wlan0. Für jeden weiteren Accesspoint, bearbeite die Datei /etc/sysconfig/network-scripts/wireless.d/MAC, wobei MAC die MAC-Adresse des Accesspoints ist. In beiden Fällen musst du die Zeile bearbeite, die mit WIRELESS_ENC_KEY anfängt, dass sie etwa so aussieht:

WIRELESS_ENC_KEY="s:KEY"

Wobei KEY das Passwort ist. Wenn das Passwort also FOOBAR!@%= lautet, würde die Zeile so aussehen:

WIRELESS_ENC_KEY="s:FOOBAR!@%="

Die Ausnahme ist, wenn das Passwort Anführungsstriche (") enthält. In diesem Fall wird ein einfaches Apostroph (') genutzt um das Passwort zu umschließen:

WIRELESS_ENC_KEY='s:FOOBAR!"@%='

Das Problem wird mit zukünftigen Updates behandelt.

[bearbeiten] Mandrivas Werkzeug zum Zugriff auf Windows / SMB / CIFS / Samba Freigaben funktioniert nicht

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #42483. Das Werkzeug im Mandriva Control Center für Zugriffe von SMB / CIFS / Samba (Windows-Typ) Netzwerk Freigaben und Partitionen im Netzwerkschnittstellen Reiter, Zugang zu gemeinsam genutzten Windows-Laufwerken und Verzeichnissen (SMB), funktioniert nicht. Es findet vorhandene Freigaben, kann sie aber nicht einhängen. Das liegt daran, dass es versucht die Partitionen mithilfe von smbfs anstelle von cifs einzuhängen.

Um das Problem zu umgehen, raten wir dir ab das Programm zu nutzen und statt dessen eine anderen Methode zum Durchsuchen und Zugreifen dieser Art der Freigaben zu verwenden. Sowohl KDE als auch GNOME Desktop Umgebungen können die Freigaben durchsuchen, in dem man smb:/ im Standard Dateimanagers eingibt.

[bearbeiten] Compiz und Metisse funktionieren nicht, wenn KDE 4 mit startx gestartet werden

Wenn du Compiz oder Metisse mit Hilfe drak3d von aktivierst und dann versuchst KDE 4 von einer virtuellen Konsole via startx zu starten, nach dem in init 3 gebootet bist (anstatt bis zum grafischen Loginmanager zu starten und sich in KDE 4 anzumelden, wie es die meisten Nutzer machen), werden Compiz oder Metisse nicht funktionieren. Derzeit funktionieren sie nur, wenn du dich über einen grafischen Loginmanager in KDE 4 anmeldest und nicht in einer Konsole startx nutz um KDE 4 zu starten.

[bearbeiten] Grafische Probleme mit Grafikkarten der NVIDIA GeForce 7xxx

Sieh auch Image:bug_small.png Bug #43716. Es gibt Probleme mit der grafischen Performance in KDE 4 bei der Verwendung des proprietären NVIDIA Grafiktreibers. Um das Problem abzuschwächen, haben wir zwei Standardeinstellungen des NVIDIA Treiber verändert: InitialPixmapPlacement=2 und GlyphCache=1. Das wurde getestet und die Verbesserung der Performance in fast allen Fällen bestätigt. Jedoch können dadurch bei einigen wenigen NVIDIA Karten auch grafische Probleme (in allen Umgebungen, nicht nur KDE 4) auftreten. Scheinbar beschränkt sich dieses Problem jedoch auf Karten der GeForce 7xxx Serie. Wenn du eine NVIDIA Karte nutzt und Darstellungsfehler beobachtest, versuche die Datei /etc/X11/xinit.d/01nvidia-performance zu entfernen.

[bearbeiten] Lange Verzögerung beim Öffnen des Speichern-/Öffnen-Dialog von GTK+ basierten Anwendungen

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #44532. Wegen eines Fehlers im beagle Paket, das mit Mandriva Linux 2009 kommt, kommt es beim Öffnen oder Speichern von Dateien in GTK+ basierten Anwendungen (wie etwa Firefox, Opera oder alle Mandriva Werkzeugen) auf einigen Systemen zu einer langen Verzögerung - die den Anschein erweckt, dass das Programm hängt. Falls du von dem Problem betroffen sein solltest, kannst du das Paket beagle entfernen, um das Problem zu lösen. Das hat aber zur Folge, dass ebenfalls alle Beagle basierten Anwendungen entfernt werden müssen. Die Entwickler von Mandriva und GNOME arbeiten daran, das Problem zu finden und zu lösen und ein Update wird dann so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt.

[bearbeiten] Erweiterte Tasten (Multimedia Tasten) sind in KDE 4 nicht unterstützt

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #43130. Die erweiterten Tasten, welche auf vielen Tastaturen vorhanden sind - oft auch Multimedia-Tasten genannt - werden vom Mandriva Linux 2009 KDE 4 Desktop nicht unterstützt. Das kommt daher, dass die KDE Anwendungen zur Handhabung dieser Tasten, kmilo, noch nicht für KDE 4 verfügbar ist. Mit diesem Problem wird sich ein späteres Update befassen, dabei werden die Lautstärke Tasten mit dem kmix Mixer verknüpft. Alle weiteren Tasten können nicht genutzt werden, bis eine KDE 4 Version von kmilo verfügbar sein wird. Diese Tasten funktionieren problemlos in GNOME und Xfce.

Mit den folgenden Schritten kannst du auch manuell die Lautstärke-Tasten mit dem kmix Mixer verknüpfen. Führe einen Rechtsklick auf dem Lautsprecher Symbol in der Kontrollleiste aus, wähle "Lautstärkeregler anzeigen" und klicke auf Mixer. Verschiebe den Regler jedes einzelnen Kanals um raus zu finden welcher deine Karte am besten regelt (meistens ist es der Kanal ganz links). Führe einen Rechtsklick auf diesen Kanal und wähle Kurzbefehle festlegen .... Es sollten drei Kurzbefehle zu sehen sein - Lautstärke verringern, Lautstärke erhöhen und Stummschaltung. Klicke auf Lautstärke verringern, dann auch den Knopf None und drücke die Taste zum verringern der Lautstärke auf deiner Tastatur. Danach klicke Lautstärke erhöhen, dann None und die Taste zum erhöhen der Lautstärke. Schließlich klicke auf Stummschaltung, dann None und drücke die Taste um die Ton stumm zu schalten und drücke OK.

[bearbeiten] KDE 4 Kontrollleiste stellt grafische Fehler dar, wenn GTK+ basierte Anwendungen laufen

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #42420. Besonders mit NVIDIA Grafikkarten können in der KDE 4 Kontrollleiste grafische Fehler (Farben werden schwarz) auftauchen, wenn GTK+ basierte Anwendungen, wie Mozilla Firefox oder OpenOffice.org laufen. Die Fehler sind lediglich ein ästhetische Problem: die Funktionalität der Leiste oder der Anwendung sind davon nicht betroffen. Wir arbeiten daran die Ursache des Problems zu finden und zu beheben um es dann durch ein offizielles Update behoben.

[bearbeiten] KDE 4 kann nach der Installation nur wenige Videoformate wiedergeben

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #44586. Der Standard Video Player in KDE 4, DragonPlayer, ist nach der Installation nicht in der Lage viele Videoformate abzuspielen. Wenn du ein nicht unterstütztes Format versuchst abzuspielen, wird DragonPlayer starten aber nur ein weißes Fenster zeigen.

Das Problem kann durch die Installation des gstreamer0.10-decoders Paketes entschärft werden, was verschiedene Video und Audio Codecs installieren will und es dem DragonPlayer erlauben jede Menge Videoformate abzuspielen. Wenn dein Videoformat denoch nicht wiedergegeben werden kann, versuche das totem Paket zu installieren, welches den Totem Media Player enthält. Danach findest im Menü unter Unterhaltungsmedien den Video Player. Totem kann den Codina Framework nutzen um den nötigen Codec zu identifizieren und herunter zu laden.


[bearbeiten] KDE 4 Anwendungen spielen keine Audio-CDs (digitaler Modus)

Siehe auch KDE Bug #164043. Weges diesem bekannten Fehler im Gstreamer Backend für KDE 4 Phonon Multimedia Framework, welchen Mandriva Linux 2009 als Standard verwendet, können die KDE 4 Standard Anwendungen - kscd und DragonPlayer - im digitalem Modus (welche die meisten Nutzer standardmäßig verwenden) keine Audio-CDs abspielen. Es existieren jedoch einige Übergangslösungen.

Wenn du hauptsächlich kscd oder DragonPlayer nutzen möchtest, kannst du das phonon-xine Paket installieren. Dann sollte KDE für Phonon den Xine Backend nutzen (anstelle des Gstreamer) und es Phonon basierten Anwendungen erlaubt Audio-CDs ohne Probleme wiederzugeben. Jedoch könnte es sein, dass dann andere Audio und Video Dateien nicht wiedergegeben werden können. Du kannst zwischen Gstreamer und Xine Backends wechseln um das Problem zu beheben. Starte die KDE System Settings (oder auch "Die Arbeitsumgebung konfigurieren") durch wählen des Schraubenzieher und Schraubenschlüssel Symbol in der Kontrollleiste oder über das Menü unter Werkzeuge, Systemwerkzeuge, "Die Arbeitsumgebung konfigurieren". Dort wählst du dann Sound, wechselst zum Backend Tab und änderst die Prioritätsreihenfolge der beiden Backends.

Wenn du nur eine CD anhören willst, kannst du verschiedene alternative Anwendungen nutzen. Installierst du das Paket totem, sollte totem im Menü unter Unterhaltungsmedien', Video Player zu finden sein. Diese Anwendung kann Audio-CDs ohne Probleme wiederzugeben. Weitere Anwendungen in den Mandriva Repositories die Audio-CDs abspielen können sind vlc, kaffeine4 und kmplayer.


[bearbeiten] KDE 4 wechselt nicht in den Standby-Modus, wenn der Laptop geschlossen wird

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #43283. Das KDE 4 Programm zur Handhabung des Powermanagment, kde4powersave, reagiert nicht korrekt beim Schließen des Laptops. Es wird nicht die zum Schließen des Laptops eingestellte Aktion ausführen, auch nicht die Standard und meist genutzte Einstellung, das System in den Standby zu versetzten.

Als Übergangslösung kannst du entweder das Notebook vor dem Schließen manuell in den Standby setzen oder kde4powersave durch eine Alternative ersetzten. Alternative Powermanager wie dem guidance-power-manager sind in den offiziellen Repositories und arbeiten beim Schließen des Laptops korrekt.

[bearbeiten] Falsche Fehlermeldung beim eingeben eines falschen Passworts beim Anmelden oder Entsperren einer KDE 4 Session

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #44027. Aufgrund eines Fehlers im PAM Authentifizierung Framework, wird bei der Eingabe eines falsches Passworts beim Anmelden (mit dem KDM Login-Manager) oder beim Entsperren einer KDE 4 Session eine Fehlermeldung in folgender Art erscheinen:

Kann die Session nicht entsperren, da das Authentifizierungssystem nicht läuft; Du musst krunner_lock (pid XXXX) manuell beenden.

Die Fehlermeldung klingt schlimmer als sie ist und irreführend. Du wirst dann zum Anmelde oder Entsperr-Schirm zurück kehren. Wenn du das Passwort eingibst, wird alles wie gewohnt laufen.

[bearbeiten] KDE 4 Anwendungen lassen sich mit su nicht als root ausführen

Viele Nutzer sind es gewohnt auf der Konsole spezielle Anwendungen mit su als root auszuführen. So wie hier zu sehen:

[adamw@lenovo ~]$ su
Password: 
[root@lenovo adamw]# kwrite

Aber genau das klappt für einige KDE 4 Anwendungen in Mandriva Linux 2009 nicht. Damit es funktioniert, musst du su - nutzen, wie hier:

[adamw@lenovo ~]$ su -
Password: 
[root@lenovo adamw]# kwrite

Dabei wird eine komplette root-Umgebung erzeugt, anstatt dir nur root-Rechte zu geben. Das wichtige ist aber, so funktioniert es.


[bearbeiten] Evolution kann bei der Benutzung von Exchange Servern keine Nachrichten versenden

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #44908. Ein Fehler im evolution Paket was mit Mandriva Linux 2009 geliefert wird, verhindert, dass Mails mit Hilfe des evolution-exchange Plugins über einen Exchange (Austausch) Server versendet werden. Es wirkt so als würde Evolution die Mail verschicken, die Operation wird aber nicht vollständig ausgeführt.

Ein potentieller Fix wurde in die /main/testing hoch geladen: evolution-2.24.0-3mdv2009.0. Wenn du beim Testen helfen willst, lies dir den oberen Abschnitt zu Testkandidaten Updates für weitere Anweisungen zum Einrichten der /main/testing Repositories durch. Folge den Anweisungen und installiere dir das aktualisierte Evolution Paket.

[bearbeiten] Konfigurationswerkzeug von Mandrivas interaktiven Firewall zu groß für niedrig auflösende Bildschirme

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #38904. Das Konfigurationswerkzeug von Mandriva interaktiven Firewall, drakids, ist zu groß für niedrig auflösende Displays, wie sie in den meisten Netbooks verbaut sind. Als Übergangslösung, mit den meisten Fenstermanager, kannst du die [ALT]-Taste drücken und gedrückt halten und das Fenster verschieben. Das ermöglicht es dir das Fenster aus Desktop zu schieben und die verdeckten Flächen sichtbar zu machen.

[bearbeiten] Mandriva Linux 2009 startet nicht, wenn es als KVM Gastsystem installiert wurde

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #42358. Aufgrund der verwendeten alten Version des graphischen GRUB Bootloaders, ist eine Mandriva Linux Installation mit der Standard Konfiguration nicht in der Lage als KVM (Virtualisierungssystem) Gast zu starten. Um das Problem zu umgehen, wähle während der Installation den textbasierten GRUB oder lilo als Bootloader.

[bearbeiten] Einige Funktionen von OpenOffice.org funktionieren nicht mit der One Edition

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #44644. Die One Edition von Mandriva Linux 2009 beinhaltet wegen Platzmangels keine Java Umgebung. Einige Funktionen von OpenOffice.org basieren aber auf Java, so dass eben diese Funktionen in der One Edition im Live Modus, als auch direkt nach der Installation nicht funktionieren können, solange das Paket openoffice.org-java-common nicht installiert ist. Nutze Mandrivas Paketmanager um das Paket zu installieren. Folgende Funktionen laufen nicht ohne Java:

  • Erstellen von Datenbanken, Vorlagen und Benutzerkontrollen in Base
  • Zugriff auf Datenbanken in Base welche den JDBC Connector nutzen
  • Speichern / Exportieren als AportisDoc (Palm) (.pdb), DocBook (.xml), Microsoft Word 2003 XML (.xml), OpenDocument Text (Flat XML) (.fodt), Pocket Word (.psw), Unified Office Format text (.uot), BibTex, Latex 2e und MediaWiki im Writer
  • Speichern / Exportieren als OpenDocument Presentation (Flat XML) (.fodp) und Unified Office Format presentation (.uop) in Impress
  • Speichern / Exportieren als OpenDocument Drawing (Flat XML) (.fodg) in Draw
  • Briefe, Faxe, Agenda und Webseiten Assistenten aller Module
  • Exportieren als XHTML (.xhtml, .html) in allen Modulen
  • Speichern von Dokumenten die in JavaScript oder Beanshell geschriebene Makros enthalten, in allen Modulen

Nochmal, installiere einfach das Paket openoffice.org-java-common um alle Funktionen korrekt nutzen zu können!


[bearbeiten] Smart wird von lzma komprimierten Metadata beschädigt

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #27697 (nur der letzte Teil des Eintrags ist hier relevant). Für die Version des Smart Paketmanagers der mit Mandriva Linux 2009 kommt, wurde in letzter Minute noch die Unterstützung für die neuen 'info.xml.lzma' Metadaten ergänzt. Die nötige Funktionalität dafür wurde auch in das Python lzma Modul hinzugefügt, das hat es aber unglücklicherweise nicht in die gelieferte Mandriva Version geschafft. Ein aktualisiertes python-liblzma-0.4.0-1mdv2009.0 Paket ist aber in contrib/testing zu finden. Wenn du beim Testen helfen willst, lies dir den oberen Abschnitt zu Testkandidaten Updates für weitere Anweisungen zum Einrichten der /contrib/testing Repositories durch. Beachte, dass dich das Fehlverhalten von Smart eventuell davon abhält das Update zu installieren. Du kannst das Paket entweder manuell runterladen und mit rpm -Uvh python-liblzma-0.4.1-1mdv2009.1.*.rpm oder nutze urpmi anstelle von smart..

[bearbeiten] 3D-Effekt Desktop

[bearbeiten] 3D-Effekt Desktop und Video Wiedergabe

Siehe auch Image:bug_small.png Bug #25572. Wenn du 3D Effekte nutzt, die bei Mandriva Linux 2009 dabei sind (AIGLX oder Xgl), wirst du vielleicht feststellen, dass die Videowiedergabe nicht gut läuft - Verschieben, Ändern der Größe oder Maximieren des Video-Fensters wird zu Problemen führen, bzw. zum Auftreten merkwürdiger Effekte in oder um das Video. Außerdem wirst du bemerken, dass das Video stehen bleibt während du den Würfel-Desktop rotieren lässt. Es gibt zwei Wege das Problem zu vermeiden.

Verwendest du eine Intel Grafikkarte, kannst du das "Video Playback" Plugin von Compiz versuchen. Starte das ccsm Konfigurations-Tool von Compiz und scrolle runter zu der "Utility"-Sektion. Dort solltest du ein Plugin namens "Video "Playback. Aktiviere das Plugin, danach solltest du in allen möglichen Anwendungen Videos abspielen können.

Wenn du einen anderen Grafikadapter verwendest oder weiterhin Probleme mit dem "Video Playback"-Plugin auftreten, solltest du deinen Video Player einen anderen Output-Treiber verwenden lassen, der nicht Video-Overlay nutzt. Wenn du AIGLX nutzt, solltest du den x11 / xshm Output-Treiber verwenden. Falls du Xgl gebrauchst, nimm den x11 / xshm Treiber oder aber den OpenGL Output-Treiber (welcher vielleicht flüssiger läuft und mehr Funktionen als der x11 / xshm Treiber liefert, wie Helligkeits- und Kontrastregler). Bei jedem Video Player wird der Treiberwechsel anders vorgenommen.

  • Bei Player die gstreamer nutzer (wie bspw. totem-gstreamer), starte gstreamer-properties, wähle den Reiter "Video" und setzte das Vorgabe-Ausgang-Plugin auf "X Window System (kein Xv)".
  • Für den mplayer musst du folgende Zeile zur ~/.mplayer/config (und ebenfalls zur ~/.mplayer/mplayerplug-in.conf, falls du das mplayerplugin Browser-Plugin verwendest):
vo=x11

Für OpenGL Output, ergänze stattdessen folgende Zeile:

vo=gl2
  • Für xine, gehe zum Einstellungen Menü, setzte deine Konfigurations-Erfahrungen auf "Advanced" ("Fortgeschritten"), gehe zum Reiter Video und wechsle "Video Driver to use" auf "xshm" für x11 /xshm Output oder "openGL" für OpenGL Output. Alternativ kannst du folgendes Kommando eingeben. Für x11 /xshm Output:

perl -pi -e 's|#video.driver:auto|video.driver:xshm|' ~/.xine/config

Für OpenGL Output:

perl -pi -e 's|#video.driver:auto|video.driver:openGL|' ~/.xine/config

  • Für Kaffeine musst du zum Menü Einstellungen gehen, dort "Xine-Parameter" wählen und im Reiter "video" den Treiber auf "xshm" für x11 / xshm Output oder "openGL" für OpenGL Output setzten.
  • Für Totem im Xine Modus, führe folgenden Befehl für x11 /xshm Output aus:

perl -pi -e 's|#video.driver:auto|video.driver:xshm|' ~/.config/totem/xine_config

Bzw. dieser Befehl für OpenGL Output:

perl -pi -e 's|#video.driver:auto|video.driver:openGL|' ~/.config/totem/xine_config

  • Für x11 /xshm Output im KMplayer, gehe auf Einstellungen -> KMplayer einrichten .... Bei den "Allgemeinen Einstellungen" musst du auf den "Ausgabe" Reiter gehen und dort den "Video-Treiber" auf "X11Shm" ändern.
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