2010.1 Notes

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Inhaltsverzeichnis

Mandriva Linux 2010 Spring Release Notes

Einleitung

Diese Seite beinhaltet wichtige Informationen über Mandriva Linux 2010 Spring (2010.1), Codename Farman.

Folgende Themen werden behandelt:

  • Generelle Informationen über neue Eigenschaften und wichtigen Änderungen
  • Änderungen am Mandriva Installer und Upgrade-Anweisungen für Nutzer früherer Versionen
  • Änderungen an unterstützter Hardware und Treibern
  • Änderungen bezüglich der Software-Pakete
  • Weitere technische Informationen für erfahrene Nutzer

Bitte lies auch die Mandriva Linux 2010 Spring Errata (en), die Errata für die 2010 Spring-Version. Die Errata-Seite beinhaltet Informationen zu bekannten Fehlern und Problemen sowie Anweisungen, wie sie zu beheben, zu vermeiden oder zu umgehen sind.

Für eine detaillierte und mit Abbildungen illustrierte Einführung in die augenfälligsten Änderungen dieser Version, lies die Release Tour (en).

Editionen

Mandriva Linux 2010 Spring ist in den unten aufgelisteten verschiedenen Editionen verfügbar.

One-Edition

Die One-Edition ist eine installierbare Live-CD, die die aktuellsten proprietären Treiber enthält. Diese Edition ist kostenlos. Es sind sechs verschiedene Versionen der One-Edition erhältlich, zwei mit GNOME und vier mit KDE, jeweils mit unterschiedliche unterstützten Sprachen.

  • Ab dem Mandriva-2010-Spring-Release kann die Mandriva-One direkt aus dem Boot-Menü installiert werden, indem die Option "Auf Festplatte installieren" ausgewählt wird. Es muss also keine Live-Sitzung gestartet werden, wenn man dies nicht wünscht.

Powerpack-Edition

Die Powerpack-Edition enthält Unterstützung, Dienstleistungen, eine vergrößerte Paketauswahl, proprietäre Anwendungen von Dritt-Anbietern, einen Teil des Fluendo-Multimedia-Codec-Pakets, der Unterstützung für MP3-, WMA- und WMV-Dateien bietet sowie den Fluendo-DVD-Player.

Free-Edition

Die Free-Edition ist eine Edition, die nur freie / OpenSource-Software enthält. Sie enthält keine der nichtfreien Pakete, die in den anderen Editionen enthalten sind. Sie steht zum kostenlosen Download verfügbar.

Mehr Informationen über die verschiedenen Editionen stehen auf der Seite Choosing the right edition zur Verfügung.

Weitere online verfügbare Informationen:

Nicht mehr benötigte/verfügbare Funktionen

Installationsmedien

Verfügbare Medien

Das Release ist in folgenden Versionen verfügbar:

  • Die Free-Version für Rechner mit x86-32- oder x86-64-Architektur. Diese Versionen bestehen aus jeweils einer DVD und enthalten den traditionellen Installer.
  • Die Free-Version für Rechner mit x86-32- oder x86-64-Architektur. Diese Versionen befinden sich beide zusammen auf einer normalen CD und enthalten den normalen Installer.
  • Die One-Version, eine Live-CD (nur für Rechner mit x86-32-Architektur), verfügbar als GNOME- oder KDE-Variante und in verschiedenen Sprachen erhältlich. Es gibt 6 verschiedene One-Versionen: 2 mit GNOME und 4 mit KDE.

Upgrade

Upgrade von einer älteren Version

Achtung!
Bei einem Upgrade von einer älteren Version, wird KDE3 – insofern es installiert ist - durch KDE4 ersetzt werden. Das alte .kde-Verzeichnis im HOME-Verzeichnis des Benutzers wird gesichert.

Upgrades zwischen zwei Versionen können immer Probleme verursachen. Das Durchführen der Upgrades wird unterstützt und die Upgrades werden getestet, aber aufgrund der großen Anzahl an Paketen und möglichen Hardware-Konfigurationen können immer unvorhersehbare Probleme auftreten. Deswegen wird empfohlen, immer eine Sicherung des Systems durchzuführen, bevor das Upgrade gestartet wird.

Wenn zuvor eines der MandrivaLinux-2010-Spring-Pre-Releases (Beta oder RC) getestet wurde, wird empfohlen, alle Paketquellen zu entfernen und sie erneut einzubinden. Dafür sollte Mandriva Control Center Image:Drakconf-icon.png > Software verwalten > Paketquellen für Installation und Aktualisierungen einrichten genutzt werden, um sicher zu sein, dass die Quellen der stabilen Version genutzt werden.

Allgemeine Upgrade-Schritte

Nachdem die oben erwähnten, notwendigen Vorsichtsmaßnahmen durchgeführt wurden, kann ganz einfach die Free- bzw. Powerpack-DVDs genutzt werden und alles sollte funktionieren. Es kann aber auch im laufenden System ein Upgrade durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass das Mandriva-Aktualisierungs-Hinweis-Applet - Mandriva Online - darauf hinweist, dass eine neue Version (2010.1) erschienen ist und fragt, ob man ein Upgrade durchführen möchte. Bei Zustimmung wird das Upgrade aus dem laufenden System heraus durchgeführt, genau wie bei einer normalen System-Aktualisierung. Anschließend sollte man nach einem Neustart ein funktionierendes 2010.1-System starten können. Wenn das Applet abgeschaltet wurde oder es aus einem anderen Grund nicht läuft, kann ein Upgrade auch manuell durchgeführt werden, entweder indem die GUI oder die Kommandozeile genutzt wird. Beide Methoden werden im folgenden kurz beschrieben.

Upgrade mittels der GUI, Mdkonline

Zuerst sollte sichergestellt werden, dass für das System die letzten Aktualisierungen der momentan laufenden Version (vor dem Upgrade) installiert sind. Um nun das Ugrade durchzuführen, wird als Root in einem Terminal der folgende Befehl ausgeführt:

Image:Konsole.png
[root@mycomputer ~]# mdkapplet-upgrade-helper --new_distro_version=2010.1

Upgrade mittels der Kommandozeile, Urpmi

Ein Upgrade kann auch mit urpmi auf der Kommandozeile durchgeführt werden. Im Folgenden werden die dafür notwendigen Schritte aufgeführt:

  • Zuerst ist sicherzustellen, dass das System vollständig aktualisiert wurde (bei einem Upgrade wird davon ausgegangen, dass alle Aktualisierungen vorhanden sind; für einen reibungslosen Ablauf sollten also die neuesten Aktualisierungen installiert sein). Das geschieht als Root in der Konsole mit:
Image:Konsole.png
[root@mycomputer ~]# urpmi --auto-update -v
  • Das Entfernen der vorhandenen Paketquellen erfolgt entweder durch:
    • Mandriva Control Center Image:Drakconf-icon.png > Software verwalten > Paketquellen für Installation und Aktualisierungen einrichten oder
    • Die Benutzung des folgenden Kommandos als Root in der Konsole:
Image:Konsole.png
[root@mycomputer ~]# urpmi.removemedia -av
  • Zum Hinzufügen der 2010.1-Paketquellen, kann Easy URPMI benutzt werden. Als Version wird 2010.1 gewählt. Nach Prüfung, dass das Architektur-Feld richtig gesetzt ist, wird auf Füge offiziell Medien hinzu geklickt. Als nächstes wird für die Datei öffnen mit der Standard-Anwendung (Gurpmi aka Software installieren) gewählt. Alternativ können die gewünschten Quellen auch mit Smarturpmi zusammengestellt werden.
  • Um den Upgrade-Prozess zu starten, als Root das folgende Kommando eingegeben:
Image:Konsole.png
[root@mycomputer ~]# urpmi --auto --auto-update --replacefiles 2>&1 | tee upgrade.log
Dies wird die Ausgabe des Prozesses in die Datei upgrade.log im aktuellen Verzeichnis speichern. Dies ist hilfreich, wenn später die Vorgänge nachvollzogen werden sollen oder wenn Probleme auftreten. Wenn dieser Prozess vollständig (und ohne Fehler) durchgelaufen ist, kann das System neu gestarten und es befindet sich auf dem aktuellen Stand der Version 2010.1.
Vorsicht!
Wenn Sie während des Upgrades Fehlerausgaben erscheinen, sollte vor einem Neustart versucht werden, diese zu beheben, um nicht ein unbenutzbares System zu erhalten, z.B. ohne einen graphischen Desktop (Die Text-Konsole - auch tty genannt - sollte immer funktionieren und kann genutzt werden, um die meisten Probleme zu beheben. dies ist aber nicht so einfach wie mit einem graphischen Desktop).

Erweiterte Upgrade-Optionen

  • Fügt man beim Upgrade dem oben genannten Befehl die neue Option --download-all hinzu, werden zuerst alle Pakete heruntergeladen, bevor versucht wird, sie zu installieren. Dies ist nützlich, weil im Falle einer Unterbrechung der Internetverbindung während des Update-Prozesses einfach der Befehl neugestartet und der Vorgang normal fortgesetzt werden kann. Zu beachten ist aber, dass dieser Befehl ausreichend freien Speicherplatz auf der Root-Partition (also /) benötigt. Urpmi stellt außerdem nur die Informationen über die Gesamtgröße der herunterzuladenden Pakete bereit. 10 GB sollten zwar ausreichend sein, aber der Platzbedarf hängt natürlich von der Menge und der Größe der zu aktualisierenden Pakete ab. Falls die Root-Partition (also /) voll ist, aber beispielsweise auf /home noch Speicherplatz frei ist, kann man die rpms auch in einen benutzerdefinierten Ordner herunterladen. Der Befehl dazu ist folgender:
Image:Konsole.png
[root@mycomputer ~]# urpmi -v --auto-update --download-all /PFAD/ZUM/DOWNLOAD-ORDNER
  • Zu beachten ist aber, dass --download-all /PFAD/ZUM/DOWNLOAD-ORDNER nicht funktioniert, wenn man von Versionen vor 2010.0 aktualisert, wenn nicht urpmi selbst aktualisiert wird. Ältere Versionen von urpmi interpretieren /PFAD/ZUM/DOWNLOAD-ORDNER als einen Paketnamen, Paketnamen dürfen aber nicht in der gleichen Befehlszeile stehen wie --auto-select oder --auto-update. Dieses Problem zu umgehen ist einfach, denn beim Aktualisieren wird urpmi zusammen mit anderen grundlegenden Paketen (z.B. glibc, perl, rpm etc.) zuerst selbst aktualisiert. Die beste Vorgehensweise ist also, zuerst folgendes zu benutzen:
Image:Konsole.png
[root@mycomputer ~]# urpmi -v --auto-update
zum Aktualisieren von urpmi und anderen, oben genannten Kernpaketen. Nachdem diese Pakete aktualisiert wurden, erscheint eine Nachfrage, ob die restlichen Pakete ebenfalls aktualisiert werden sollen. Diesen Vorgang bricht man mit Strg+C ab und startet ihn dann mit dem folgenden Befehl neu:
Image:Konsole.png
[root@mycomputer ~]# urpmi -v --auto-update --download-all /PFAD/ZUM/DOWNLOAD-ORDNER
  • Eine andere Option, --noclean, verhindert, dass urpmi nach dem Herunterladen der rpms (also der Pakete) den Download-Ordner bereinigt. Mit dieser Option können die Pakete auf einen anderen Rechner kopiert und dort zum Aktualisieren verwendet werden.

Hauptfunktionen

Mandriva System-Werkzeuge

Gäste-Konto

Beim Management des Gäste-Kontos gab es viele Verbesserungen: Die Verwendung einer Befehlszeile (Shell) mit eingeschränkten Rechten, beschränkter Zugriff auf die Dateien anderer Benutzer, das Verhindern des Zugriffs auf die meisten Administrationswerkzeuge von Mandriva usw.

Methode mit KA / Installer

Es gibt eine neue Methode zur Installation des Mandriva-Systems, nämlich das Duplizieren einer bereits installierten One-Version mithilfe eines Cloning-Werkzeugs (von engl. 'to clone' = 'klonen', hier 'exakt kopieren') namens KA. Dabei handelt es sich um ein experimentelles Werkzeug aus dem alten Forschungsprojekt namens CLIC. Der Cloning-Prozess ist dazu in der Lage, Nodes mit unterschiedlicher Hardware (Netzwerkkarte, Soundkarte etc.) zu duplizieren und regeneriert automatisch seine modprobe.conf. Der Cloning-Prozess löscht alle Daten auf Client-Nodes, weshalb er mit Bedacht verwendet werden sollte . Die vollständige (englische) Dokumentation findet sich in PDF- und HTML-Format unter Dokumentation von KA (engl.).

Diskdrake / Installer

Die Verschlüsselung des Dateisystems wurde verbessert und sowohl in Diskdrake wie auch im installer vereinfacht. "Verschlüsselt" wird nicht weiter als Dateisystem aufgelistet sondern als Auswahlbox bei der Erstellung. Dies ermöglicht, ein Dateisystem innerhalb der verschlüsselten Partition zu nutzen. In der Vergangenheit musste dies ein ext3/ext4 Dateisystem sein. Eine weitere Änderung ist, dass es keine Reiterkarte "dmcrypt" auf den verschlüsselten Partionen von verschiedenen Platten gibt. Stattdessen werden sie passend angezeigt und durch ein Schloss-Symbol angezeigt. Der "Passphrase" wird während des Bootens abgefragt.

Zur Erinnerung: /boot kann nicht verschlüsselt werden. Somit wird eine separate unverschlüsselte /boot-Partition benötigt, wenn die Root-Partition / verschlüsselt werden soll.

Als Nebeneffekt wurde die Unterstützung für das veraltete cryptoloop vollständig entfernt.

Verwaltung von Paketquellen

  • Ein neues Tag "media_type" wurde der Datei media.cfg hinzugefügt. Eine der ersten Anwendungen ist es, leicht Paketquellen zu verwalten. Non-Free-Quellen werden nicht mehr in der Installation der Free Edition hinzugefügt. Weitere Funktionalitäten werden folgen.
  • In Mandriva Linux Free sind die Non-Free-Quellen automatisch deaktiviert. Dies stimmt mit der Idee einer freien Edition überein. DVD und Free-Dual CD beinhalten nur freie Open-Source Software. Während die Free Edition installiert wird, werden Non-free-Quellen hinzugefügt aber standardmäßig deaktiviert. Siehe auch Installieren und entfernen von Software unter Mandriva Linux und Image:bug_small.png Bug #40033.
    • Die Non-Free-Quellen können auch im Mandriva Control Center Image:Drakconf-icon.png > Software verwalten > Paketquellen für Installation und Aktualisierung einrichten aktiviert werden. Es sollten dann die Non-Free- und Non-Free Updates-Quellen aktiviert werden.

Bootloader

Die Mandriva Konfigurationswerkzeugen unterstützen es nun, ein verschlüsseltes Passwort in GRUB einzurichten.

msecgui

  • Eine Zusammenfassung bezüglich Sicherheit ist als GUI verfügbar.
  • Unterstützung für ACLs wurde hinzugefügt (Dank an Tiago Marques von Caixa Magica).
  • Es ist nun möglich, regelmäßig Tests durchzuführen und die Testergebnisse grafisch darzustellen.
  • Unterstützung für unterschiedliche Zeitintervalle für jede regelmäßige Überprüfung (z.B. Überprüfungen können täglich, wöchtentlich oder monatlich durchgeführt werden).
  • Unterstützung für Aufgabenorientierte Sicherheitsniveuas, die optimierte Konfigurationen u.a. für Desktops, Netbooks, lokale unter Internetserver bieten.

drakguard

  • Blockieren von verschiedenen Anwendungen: Sie können nun Anwendungen für bestimmte Nutzer blockieren. (Danke an Tiago Marques von Caixa Magica). Nutzen Sie dafür die neue Reiterkarte.

netprofile

  • Unterstützung für eigene Dienste einzugefügt: Sie können nun jeden Dienst, den Sie benötigen über netprofile verwalten lassen.
Für mehr Informationen besuchen Sie das this blog post von Eugeni Dodonov.

Mandriva Directory Server

Neue Version des MDS (Mandriva Directory Server).

  • Neues Userquota-Modul (Glen Ogilvie) um Speicher- und Netzwerkkontingente für Benutzer festzulegen.
  • Neuer Bulkimport-Modus (Glen Ogilvie) um sehr viele Benutzer aus einer CSV-Datei zu importieren/aktualisieren.
  • Neues sshlpk-Modul um öffentliche OpenSSH LDAP Schlüssel zu verwalten.
  • Viele Aktualisierungen in den Übersetzungen (Französisch, Deutsch, Spanisch, Brasilianisches Portugiesisch)

Desktop environments

GNOME

  • Ia-Ora GTK+ Theme Verbesserungen:
    • Kurzinfos sind jetzt etwas größer, die Ecken wurden abgerundet und wenn sie zusammen mit einem Compositing-Manager (Compiz, Mutter, Metacity mit aktivierter Composite-Unterstützung) laufen, werden sie etwas durchscheinend.
    • Die Platzierung der Kurzinfos wurde verbessert. Die Kurzinfos sollten vermeiden, die Miniprogramme zu verdecken, die sie beschreiben.
    • Fenster können jetzt nicht mehr nur von der Fensterleiste (in Metacity oder Compiz) sondern auch von der Menuleiste aus gezogen werden. Dies ist nicht besonders nützlich für das Ia-Ora Theme aber andere Themen versuchen die Unterscheidung zwischen Fensterleiste und Menuleiste aufzuheben, so dass es helfen könnte.
    • Tastenkürzel sind jetzt standardmäßig ausgeblendet, bis die "Alt"-Taste gedrückt wird. Das soll den Bildschirm übersichtlicher machen.
    • Die GNOME-Leiste lässt mehr Platz zwischen den Schnellstartsymbolen und den Statussymbolen.

GNOME 2.30.1 enthält (keine vollständige Aufzählung):

  • Viele Verbesserungen in Epiphany: Webkit Seitencache ist aktiviert, eine Erweiterung für YouTube-Filme ist verfügbar (kein Flash erforderlich), Infobar für das Speichern von Benutzername / Passwort im GNOME Schlüsselbund, Unterstützung für GZIP komprimiert Seiten.
  • Gnome Activity Journal, ein Werkzeug, das Zeitgeist zur Durchsuchung von Dokumenten, die vor kurzem bearbeitet wurden, verwendet, ist jetzt auch in Mandriva verfügbar.
  • Evolution öffnet Anhänge schreibgeschützt um den versehentlichen Verlust von Änderungen, die man durchgeführt hat, zu verhindern.
  • Vinagre unterstützt jetzt Tunneling von VNC-Verbindungen über SSH.
  • GNOME Farbverwaltung, ein Programm, um Farbprofile für den Monitor festzulegen, ist jetzt in Mandriva.
  • Viele Veränderungen wurden in Nautilus bereits vor der Veröffentlichung von GNOME 3.0 eingeführt. Nautilus wird dann nur noch ein Dateimanager sein und nicht mehr den Desktop verwalten. Die Dateimanagement-Funktionalitäten wurden verbessert und eine optionale geteilte Ansicht wurde für mehr Komfort eingeführt.
  • Der Hintergrund kann jetzt pro Monitor in einem Multi-Monitor-Setup eingerichtet werden.
  • Tracker ersetzt Beagle als Dokumentensuchmaschine.
  • Packagekit Service ist jetzt verfügbar für Anwendungen, einschließlich File Roller (z. B. zur Installation von unzip oder unrar Werkzeugen, wenn erforderlich).
  • Als Fenstermanager nutzt GNOME standardmäßig den neugeschriebenen GDM 2.30.2. Bitte beachte die 2010 Spring Errata (en), da diese neue Version nicht alle Funktionen der alten 2.20 Reihe besitzt. Der GDM 2.20 kann weiterhin mit dem gdm-220 Paket installiert werden.

Verschiedene Neuerungen:

  • udisks und gnome-disk-utility werden jetzt von GNOME Werkzeugen benutzt. Sie ersetzen HAL bei der Hardwareverwaltung.
  • Ferner gab es Leistungsverbesserungen bei der GLib-Bibliothek.
  • LightsOff: Ein neues GNOME-Spiel.
  • Die IRC-Unterstützung für Empathy und für Facebook chat wurde verbesserte mit Nutzung des XMPP Standardprotokolls.
  • Seed wird durch immer mehr Anwendungen unterstützt.
  • GtkBuilder ist eine der neuen Programmschnittstellen (API), die für Anwendungen benutzt werden.
  • Cheese: Die Webcam-Anwendung wurde in verschiedene Bibliotheken aufgeteilt, was die Einbindung von Webcam-Funktionen (wie die Wahl von Avataren in Instant Meassaging Anwendungen) in andere Anwendungen erleichtern soll.
  • Eine Vorschau auf die GNOME-Shell (2.29.1), die Teil von GNOME 3 sein wird, ist jetzt verfügbar. Zum Test der GNOME-Shell sollte "GNOME3Preview" benutzt werden (es ist 3D-Unterstützung der Graphikkarte erforderlich). GNOME-Shell ist verfügbar in der One Live-CD GNOME. Für einen Test der GNOME-Shell muss die Live-CD installiert werden.

KDE

  • KDE 4.4.3 (Endversion) hat eine Reihe von Verbesserungen seit 4.3.x erfahren:
    • Die brandneuen Fenster-Tabs erlauben es, Fenster zu gruppieren. Dies erleichtert den Umgang mit einer großen Anzahl Anwendungsfenster, da passende Fenster entsprechend dem Arbeitsfluss zu Gruppen zusammengefasst werden können.
    • Mögliche Abstürze in Plasma, Dolphin und Okular wurden behoben.
    • Ein Leistungsproblem in KMail beim Versenden von E-Mails wurde behoben.
    • Zahlreiche Fehler in Konsole, KDE's Terminal-Emulator, darunter zwei mögliche Abstürze im Sitzungsmanagement, wurden behoben.
    • Flash-Plugin-Unterstützung in KHTML wurde verbessert, um mit den neuesten Youtube Skins zu arbeiten.
    • Fehler in der Case-Sensitivity beim Umbenennen in KIO, KDE's Netzwerk-transparente I/O-Bibliothek wurden behoben.
    • Das Microblog-Miniprogramm zeigt jetzt die richtige Zeit im Verlauf an.
    • Das audioplayer-KRunner-Plugin friert nicht mehr die KRunner Benutzeroberfläche ein.
    • Korrekturen und Verbesserungen für kdegraphics wurden von KDE trunk zurückportiert.
    • Korrekturen und Verbesserungen für Nepomuk wurden von KDE trunk zurückportiert.
    • Bessere Plymouth-Unterstützung/-Integration in KDM.
    • Die GetHotNewStuff-Schnittstelle in KDE4 wurde weiter verbessert um die Installation von Inhalten, die von Dritten bereitgestellt werden, zu vereinfachen.
    • KGet unterstützt jetzt die ddigitale Signaturprüfung und das Herunterladen von Dateien aus verschiedenen Quellen.
    • Gwenview beinhaltet jetzt ein einfach zu benutztendes Photo-Import-Werkzeug.
  • Anwendungsstarter-Menü Kurzinformationen: Wenn im Anwendungsstarter-Menü unter "Format" "Nur Name" oder "Nur Beschreibung" eingestellt ist, wird, wenn sich die Maus über dem Menüeintrag befindet, eine Kurzinformation erscheinen, die die andere Information anzeigt (z. B. mit "Nur Name" wird in der Kurzinformation die Beschreibung angezeigt und umgekehrt).
  • KDM:
    • KDM in Mandriva startet jetzt automatisch XFdrake, das Werkzeug in Mandriva zur Einrichtung des Graphischen Servers, wenn der Graphische Server nicht gestartet werden kann. Damit können die Benutzer leicht ihren Bildschirm einrichten.
    • Um KDM freundlicher zu gestalten, benutzt der Anmeldebildschirm die Farben der jeweiligen Mandriva Editionen (Free, One, Powerpack und Flash). Die KDM-Konfigurationsdatei kdmrc wurde in das jeweilige *-kde4-config Unterpaket verschoben; damit ist die kdmrc jetzt in /var/lib/mandriva/kde4-profiles/{free,one,powerpack,flash}/share/config/kdm/.
    • Fingerabdruck-Unterstützung wurde in KDM hinzugefügt.
  • Ia-Ora KDE Thema:
    • Verschiedene Fehler / Abstürze wurden behoben.
    • Verschiedene Korrekturen / Verbesserungen betreffen das Farbschema und führen alternative Hintergrundfarben auf.
    • Unterstützung von Fenster-Tabs: IaOra-KDE unterstützt jetzt Fenster-Tabs, so können verschiedene Fenster zu Gruppen zusammengefasst werden wie beim Oxygen-Stil.

Neuerungen um KDE:

  • Qt, Die verwendete Version in 2010.1 ist die aktuellste stabile Version 4.6.2.
  • Nepomuk benutzt jetzt Virtuoso als Backend zum Datenspeichern, was das Verschlagworten und die Indizierung beschleunigen soll.
    • Nepomuk unterstützt den Verlauf in Dolphin, wobei das Änderungsdatum als Schlagwort betrachtet werden kann.
    • Ginkgo ist eine neue graphische Schnittstelle um Daten semantisch zu verwalten. Ginkgo ermöglicht das Herstellen und Erforschen von Verbindungen zwischen den Persönlichen Daten wie E-Mails, Kontakten, Daten und Webseiten. Es nutzt dafür Nepomuk.
  • Amarok 2.3.1: Die Podcast-Unterstützung wurde verbessert. Die Werkzeugleiste wurde neu gestaltet. Es besteht die Möglichkeit, ein USB-Speichergerät automatisch für die Sammlung zu benutzen, wenn er verbunden ist.
  • FFmpegThumbs: Die neue KDE4-Videovorschau, basierend auf FFmpegThumbnailer, ist sehr ressourcenschonend und arbeitet mit allen Videoformaten zusammen, die FFmpeg unterstützt.
  • KTorrent 4.0: Die Benutzeroberfläche wurde für eine bessere Ergonomie neu gestaltet.
  • Digikam und kipi-plugins 1.3.0, die neuestem Versionen, sind in den offiziellen Quellen verfügbar.
  • Der KDE Webkit-basierte Browser reKonq wurde auf Version 0.4 aktualisiert, die Unterstützung für kwallet und AdBlock sowie viele weitere Verbesserungen und Funktionen enthält.
  • Choqok ein KDE Mikroblogging-Programm für Twitter und identi.ca wurde gepackt und steht zur Installation bereit.
  • Der KDE4-Port von KmyMoney hat jetzt Beta-Status erreicht und ist in den offiziellen Quellen verfügbar.

Desktop Anwendungen

  • Firefox 3.6.6: Diese neue Version kommt mit vielen Leistungsverbesserungen. Es gibt auch einige neue Funktionen, um die allgemeine Ergonomie zu verbessern:
    • Tabvorschau: Zum Aktivieren dieser neuen Funktion, öffne im Browser about:config und setze die Einstellung browser.CtrlTab.previews auf den Wert true.
    • Unterstützung für Persona-Themen.
    • Mehr Rückmeldungen, z. B. eine Meldung, wenn ein installiertes Plugin veraltet ist.
    • Einen Überblick über die Funktionen von Firefox 3.6 kannst du auf Ars Technica article (en) finden.
    • KDE4 Integration: Unter KDE4 benutzt Firefox jetzt den KDE-Dateiauswahldialog und beachtet die in KDE gesetzten Dateizuordnungen.
    • Ununterbrochenes Internetsurfen bei einem Absturz von Adobe Flash, Apple Quicktime oder Moonlight (Microsoft Silverlight) Plugins: Falls ein Plugin abstürzt oder einfriert, wird es keine Auswirkungen auf den Rest von Firefox haben. Die Seite kann einfach neugeladen werden, um das Plugin neuzustarten und es erneut zu versuchen.
  • OpenOffice.org 3.2 (en): Die Startgeschwindigkeit wurde enorm verbessert. Es gibt Verbesserungen beim Import von OpenXML-Dateien und beim Export von einfachen docx-Dateien.
  • System-config-printer 1.2.0 (en) nutzt jetzt nicht mehr HAL sondern Udev für die automatische Druckererkennung.
  • Gutenprint 5.2.5 (en) bringt Unterstützung für viele neue Epson-Drucker.
  • Chromium (en) (Der Open Source Browser, auf dem Google Chrome basiert) ist in den offiziellen Quellen verfügbar. Erstmal ist er für i586 und x86_64 nur in den Contrib-Quellen verfügbar.
  • Opera (en): Der Opera-Browser ist jetzt in der offiziellen Non-free-Quellen verfügbar.
  • Gnash 0.8.7 (en) Schnappschuss.
  • xine-lib 1.2 mit Unterstützung für VDPAU für hardwarebeschleunigtes Rendering für hochauflösende Videos ist jetzt verfügbar.
  • Clementine (en) Musikabspieler wurde für Mandriva gepackt. Es ist eine Portierung von Amarok 1.4 auf QT4, für Leute, die die alte Amarok-Benutzeroberfläche bevorzugen.
  • Deluge 1.2.3 (en) (final) ist jetzt in Cooker verfügbar. Es verfügt über eine neugeschriebene Internetbenutzeroberfläche und Leistungsverbesserungen.
  • XBMC (en): Die beliebte Media-Center-Software ist jetzt in den offiziellen Quellen verfügbar. Es ist ideal, um einen Heimkino-PC (Home Theatre PC - HTPC) mit Mandriva aufzusetzen.
  • Transmission 1.92 (en) ist jetzt verfügbar. Es wurden Unterstützung für Magnet Links und trackerlose Torrents sowie viele andere Verbesserungen hinzugefügt.
  • qBittorrent (en), ein leichtgewichtiger aber funktionsreicher Qt-basierter BitTorrent Client, ist in den offiziellen Quellen verfügbar.
  • Skrooge 0.7.0 (en): Neue Versionen der persönlichen Finanzverwaltungsanwendungen Skrooge und Homebank wurde veröffentlicht. Sie bringen viele neue Funkionen und Verbesserungen mit, die sich auf den Import und Export konzentrieren. Homebank 4.2.1 (en) bringt Verbesserungen mit einem neuen Bericht für den zeitlichen Trend mit.
  • libgpod 0.7.93 (en) wurde veröffentlicht und diese Version bringt Unterstützung für iPhone, iPod Touch und iPod Nano 5G für gtkpod, Rhythmbox und Amarok.
  • Avant Window Navigator 4.0 (en), die neueste stabile Version, ist jetzt in den offiziellen Quellen zusammen mit den neuesten awn-extras verfügbar.
  • Aktualisierungen bei Video-Editoren:
    • Lives 1.3.2 (en) bringt Unterstützung für PulseAudio, viele Verbesserungen im Multi-Track Mode, einen Startassistenten für neue Benutzer, einige neue Echtzeit-Übergänge und viele Leistungsverbesserungen mit.
    • Kdenlive 0.7.7.1 (en) verfügt jetzt über Farbschemata, eine verbesserte Funktion für Titel und einige andere neue Eigenschaften.
    • Der OpenShot (en) Video-Editor wurde kürzlich in Mandriva importiert. Das Paket liegt jetzt in der Version 1.1.3 (en) vor.
  • Die neue Version 2.0.0 des Bluefish (en) Web-Editors. Er verfügt über Autovervollständigung für HTML, CSS und PHP, eine Hilfe und Rechtschreibprüfung beim Schreiben, eine Zeichentabelle, Synchronisation mit entfernten Internetseiten beim Hoch-/Herunterladen, eine automatische Dokumentenwiederherstellung und mehr.

Anwendungen für Bildung und Wissenschaft

Viele Anwendungen für Bildung und Wissenschaft wurden in Mandriva 20.1 eingeführt und verbessert. Einige dieser Anwendungen sind:

  • Sagemath (en): Eine unter der GPL lizensierte freie Open Source Mathematik-Software, die die Stärken vieler bereits bestehender Open Source Pakete unter einer einheitlichen Python-basierten Schnittstelle vereint, wurde vollständig in Mandriva 2010.1 integriert.
  • Salome (en): Eine Open Source Software, die eine generische Plattform für die Vor- und Nacharbeiten für numerische Simulationen bereitstellt, wurde in Mandriva 2010.1 aufgenommen.
  • InVesalius (en): InVesalius erstellt anatomische 3D-Modelle, die auf einer Sequenz von 2D DICOM Dateien basieren, die durch die Nutzung von CT- oder MRI-Geräten erstellt wurden.
  • Root (en): Ein Grundgerüst für die Datenverarbeitung, das am CERN, dem Herzen der Forschung für Hochenergiephysik geboren wurde.
  • Axiom (en): Ein Allzweck-Computer-Algebra-System, welches eine stark typisierte, mathematisch korrekte Hierarchie definiert und eine Programmiersprache und einen eingebauten Compiler besitzt.
  • Tachyon (en): Tachyon ist eine parallele Ray-Tracing-Bibliothek für die Nutzung auf verteilten Speicher auf parallelen Computer, Computern mit gemeinsam genutztem Speicher und Clustern von Workstations. Tachyon unterstützt MPI für verteilten Speicher auf parallelen Computern, Threads für Maschinen mit gemeinsam genutztem Speicher und kann beite gleichzeitig für Cluster aus Maschinen mit gemeinsamem Speicher unterstützen. Tachyon wurde für die Aufnahme in die SPEC MPI2007 Benchmark-Suite ausgewählt.
  • Jmol (en): Ein Open Source Javabetrachter für chemische Strukturen in 3D mit Funktionen für Chemikalien, Kristalle, Materialien und Biomolekülen.
  • Singular (en): SINGULAR ist ein Computeralgebrasystem für polynomische Berechnungen mit einem Schwerpunkt auf den Erfordernissen der kommutativen Algebra, algebraischer Geometrie, Singluaritätstheorie und der Lösung polynomer Systeme.
  • Gap (en): GAP ist ein System zur Berechnung diskreter Algebra, mit einem Schwerpunkt auf der Gruppentheorie von Computern. GAP stellt eine Programmiersprache, eine Bibliothek mit tausenden von in der GAP-Sprache geschriebenen Funktionen, die algebraische Algorithmen implementieren sowie einen großen Umfang an Bibliotheken von algebraischen Objekten zur Verfügung.
  • Ecl (en): ECL (Embeddable Common-Lisp) ist ein Interpreter für die Common-Lisp-Sprache, wie in der X3J13 Ansi Spezifikation beschrieben. Es zeichnet sich aus durch CLOS Common-Lisp Object System), Bedingungen, Schleifen, usw. sowie zusätzlich einen Übersetzer zu C, der eigenständige ausführbare Dateien erstellen kann.
  • Polybori (en): PolyBoRi ist als C++-Bibliothek für Polynome über Booleschen Ringen, welche High-Level-Datentypen für Boolsche Polynome bereitstellen, implementiert. Ein Python-Schnittstelle liefert erweiterbare Algorithmen zur Berechnung von Gröbner-Basen über Boolesche Ringe.
  • Macaulay2 (en): Macaulay 2 ist ein Softwaresystem zur Unterstützung der algebraischen Geometrie und kommutativen Algebra, dessen Erschaffung seit 1992 von der National Science Foundation gefördert wird.
  • Linalg-linbox (en): LinBox ist eine C++-Vorlagenbibliothek für exakte, Hochleistungsberechnungen Linearer Algebra mit dichten, spärlichen und strukturierten Matrizen über ganze Zahlen und endliche Körper.

X server

  • Imwheel wurde aus der Mandriva Distribution entfernt, das es inzwischen veraltet und fehlerträchtig ist.Bitte meldet alle Fehler, die dadurch entstanden sein könnten-
  • Nouveau Treiber: wird jetzt anstelle von nv als freier Standard-Treiber für nVidea-Graphikkarten eingesetzt. Nouveau bringt kernel-mode setting Unterstützung, 2d Beschleunigung und RandR 1.2 Unterstützung (für einfache Einrichtung einer Umgebung mit mehreren Bildschirmen).
  • Mesa 7.8: 3D-Unterstützung für ATI R600 und R700 Chipsätze (ATI Radeon HD 2000 und später) wurde aktiviert. Man kann jetzt mit den freien ATI-Treibern 3D-Beschleunigung genießen.
  • Intel X11 Treiber Version 2.11.0 ist nun enthalten. Zusammen mit Kernel 2.6.33 bringt er Unterstützung für Video-Overlay für CPU-effizientere Video-Wiedergabe.
  • Alle X.org betreffenden Pakete wurden auf X.org Version 7.5 aktualisiert. Ebenfalls enthalten ist xserver Version 1.7.7.
  • Der freie ATI-Treiber wurde auf Version 6.13 aktualisiert. Diese Version unterstützt kernel-mode setting (standardmäßig aktiviert im TMB Kernel) und enthält Unterstützung für einige neuere ATI-Karten.

Hauptsystem

  • HAL wurde aus dem Druckersystem entfernt. Bitte meldet alle Schwierigkeiten, die in der Druckererkennung und bei der täglichen Arbeit auftreten.
  • Linux Kernel 2.6.33.4 (en): Einige erwähnenswerte Änderungen:
    • Der Nouveau Treiber für nVidia-Graphikkarten ist jetzt im Kernel enthalten und wird von Mandriva anstelle des nv-Treibers als Standard verwendet.
    • DRBD (en), der Distributed Replicated Block Device Treiber, welcher in High-Availability-Clustern nützlich ist, ist jetzt im Kernel enthalten.
    • Es gibt einen neuen experimentellen Compcache (en)-Treiber, der Teile des Speichers komprimiert, was effektiv den nutzbaren Speicher vergrößert. Beachte, dass Mandriva bislang nicht die für eine effektive Nutzung erforderlichen Benutzerwerkzeuge mitbringt.
    • Der Anticipatory I/O Scheduler wurde entfernt und es gab die üblichen Verbesserungen bei den standardmäßigen CFQ I/O scheduler.
    • Natürlich gab es auch viele Verbesserung bei der Hardwareunterstützung, wie neue Treiber für WiFi-Geräte wie Ralink RT2800- und Realtek RTL8192U-Chipsätze.
  • Der TMB-Kernel in Contrib nutzt jetzt den BFS-Prozess-Scheduler, und bringt eine verbesserte Reaktionsfähigkeit mit.
  • NTFS-3g Treiber 2010.03.06: Korrekturen bei der Leistung und Zeitstempeln.
  • Glibc 2.11.1: viele Leistungsverbesserungen, z. B. binutils kommt jetzt mit STT_GNU_IFUNC Unterstützung.
  • Der GDB debugger wurde auf Version 7.1 aktualisiert. Entwickler können sich über Prozessaufnahme und Wiedergabe sowie Reverse-Debugging Funktionen freuen.
  • Allgemeine Build Optionen: Alle Pakete wurden mit den -Wl und -O1-Linker-Optionen verlinkt. Dies kann die Startgeschwindigkeit vieler Anwendungen, die mit zahlreichen Bibliotheken verlinkt sind, steigern.
  • Dracut (en), ein Ersatz für mkintrd, wurde verbessert, um es besser in Mandriva zu integrieren (es ist aber weiterhin experimentell und ersetzt nicht mkintrd). Man kann jetzt von Hand mit Dracut eine neue initrd erzeugen ider es mit update-alternatives --config mkinitrd und wählen vonr Dracut als Standard nutzen ab dem nächsten Mal, wenn ein neuer Kernel installiert wird.
  • Ruby 1.9.1 ist jetzt in Contrib verfügbar. Die neue Version ist deutlich schneller als die vorherige Ruby 1.8-er Serie.
  • USB/IP (en), ein Werkzeug, um USB-Geräte über das Netzwerk zu nutzen ist jetzt in Cooker verfügbar.
  • microcode_ctl (en) wurde erweitert, um automatisch den aktuellen Microcode für die CPU herunterzuladen und unterstützt jetzt AMD-CPUs. Intel-Microcode ist ebenfalls verfügbar im neuen microcode-Paket in Non-free.
  • Python wurde auf Version 2.6.5 aktualisiert.

System-Administration

  • Der System-Log-Dämon Sysklogd wurde durch rsyslog ersetzt. Dabei handelt es sich um einen sehr modernen System-Logger, der aktiv weiterentwickelt wird. Er ist unter anderem dazu in der Lage, Log-Dateien in SQL-Datenbanken zu speichern, bei bestimmten Log-Nachrichten per Email Warnungen zu verschicken und unterstützt das Senden von syslog-Nachrichten über TCP.
  • Munin 1.4.4: Bessere Anpassbarkeit, viele neue Plugins zum Überwachen von MySQL, PostgreSQL, Asterisk und anderen.
  • Spamassassin wurde auf Version 3.3.1 aktualisiert. Es gibt neue Plugins und Anpassungen der Standartwerte zur besseren Entdeckung von Spam. Die Erkennungsregeln befinden sich nun in einem getrennten Paket namens spamassassin-rules, das standardmäßig täglich von sa-update aktualisiert wird.
  • Das Überwachungswerkzeug Zabbix wurde auf die Version 1.8.2 aktualisiert. Die neue Version bringt vor allem eine deutlich erhöhte Geschwindigkeit und eine verbesserte Benutzeroberfläche (GUI).
  • Postfix 2.7.0 ist jetzt verfügbar und bringt erhöhte Geschwindigkeit beim Filtern von Inhalten und beim Überprüfen von Adressen.
  • Die MySQL-Pakete wurden neu organiziert. Das mysql-max-Paket wurde entfernt, dessen Fähigkeiten in die Standard-MySQL-Pakete übernommen. NDB wurde aus dem MySQL-Paket entfernt und ist jetzt im Paket mysql-cluster enthalten.
  • Die Groupware-Lösung Zarafa ist jetzt in der Community-Version von Mandriva enthalten.
  • Dieses Release von Mandriva Linux bringt ein vollwertiges Netzwerk-Manager-Plugin, das von Andrey Borzenkov entwickelt und aktualisiert wird. Das Plugin ist dazu in der Lage, alle Eigenschaften der Netzwerk-Werkzeuge von Mandriva (drakx-net) zu verwenden. Zu beachten ist, dass Benutzer, die an den Netzwerk-Manager gewöhnt sind, diesen mithilfe des Plugins nun verwenden können und trotzdem alle Mandriva-spezifischen Eigenschaften des Managers erhalten. Die drakx-net-Werkzeuge werden aber die offiziellen Netzwerk-Konfigurations-Werkzeuge von Mandriva bleiben.


Internationalisierung

  • iBus wurde in die Contrib-Quelle aufgenommen. Wir ermutigen Nutzer von Eingabemethoden dieses neue Framework für Eingabemethoden zu testen und Fehler an Bugzilla zu melden.
Persönliche Werkzeuge